Aloe Vera y Opuntia Corporatión

Colonche - Santa Elena - Guayas - Ecuador

 

 Biologischer Anbau

In der hügeligen Zone von Colonche, Peninsula Santa Elena, Guayas, Ecuador, bauen wir Sábila oder “Aloe vera barbadensis” ohne jede Düngung an. Damit verbürgen wir ein nicht beschleunigtes Wachstum der Pflanzen.  

Um diese stets grün zu bewahren, bewässern wir sie manuell in der Trockenzeit. Auf diese Weise greifen wir nicht massiv in den kargen Wasserhaushalt unserer halbwüstenartigen Gegend ein. Die manuelle Bewässerung erlaubt zudem ein schnelles Aufdecken von Wachstumsstörungen oder allfälligen Schädlingen (bis anhin unbekannt).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Oekosystem wird nicht erheblich beeinflusst und die Produkte entsprechen allen Anforderungen einer Nahrungsmittelzusatzproduktion erster Qualität. Das gleiche gilt für Naturheilmittel und Kosmetika erster Klasse.

Der Anbau – 100 % natürlich – zählt nur mit der menschlichen Handarbeit und deshalb sind wir in der Lage ein hochwertiges Produkt zu gewinnen.    

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 Verarbeitung des Aloe Vera in der eigenen Fabrik     

Produkte

  Aloevera:

* Ganze Blätter, ohne jegliche Behandlung in Kartons verpackt

* Blattfleisch verflüssigt in Fässern zu 200 kg oder Bag-in-Box zu 20 Kg  aseptisch verpackt in Goglio – Tüten ohne       jeden chemischen Zusatz (Ökozertifikation BCS –  Nürnberg) UHT verarbeitet.

Haltbarkeit ein Jahr.

* Marmeladen aus Aloewürfelchen und reinen Früchten: Mango, Ananas, Papaya und Rohzucker. (Aloegehalt je nach Früchten verschieden)

Kaktusfeigenblätter

Zarte Sprossen in Essigtunke, Gläser zu 450 ml (230 gr Trockeneinwage)

 

Kekse mit Aloe

Vollkornmehl, Margarine, Rohzucker, Eier, Sesam, Aloevera, Chaya, Caigua

 

 

 

 

Weitere Produkte

reiner Aloe-Vera-Saft

 

 

        verschiedene Shampoons

 

 

Ein kleiner Teil der Produkte wird im hauseigenen Laden in Colonche verkauft

 

 

 

 

 

 

   

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Ein integrales Entwicklungsprojekt

Den Anbau von Aloevera und Opuntia (Feigenkakteen) betreiben wir in einer der Landwirtschaft gegenüber feindlichen Zone aufgrund der grossen Trockenheit, die hier vorherrscht. Die Konventionelle Landwirtschaft, die beachtliche Wasserreserven benötigt, konnte sich hier nicht wirklich entwickeln. Zudem gibt es wenige Verbindungswege und praktisch kein Kapital, um unternehmerisch tätig zu werden.

Als Alternative zu der klassischen Form von Landwirtschaft entdeckten wir die Möglichkeiten des Aloe und Opuntia-Anbaus.

Die Gegen von Colonche entbehrt aber nicht nur landwirtschaftlicher Infrastruktur. Das Bildungswesen für Schulkinder ist äusserst dürftig. Dies bedeutet, dass zum Teil Analfabeten die Schule nach 6-jährigem Besuch verlassen.                        Die Konsequenzen sind augenfällig.

Das Aloe- und Opuntien – Projekt begann mit dem Gedanken, Lehrer zu finanzieren. Mit diesem Projekt hoffen wir, die grosse Bildungskrise unserer Jugend zu überwinden.

Parallel versuchen wir die private Pfarrmittelschule zu finanzieren, um sie auch Minderbemittelten offenzuhalten. Zur Zeit studieren dort 140 Jugendliche, welche bis zum Abitur gelangen können. Jeder Schüler, zusammen mit seiner Familie, bebaut eine Parzelle mit 500 Aloevera-pflanzen. Dies sollte zur Selbstfinanzierung des Studiums reichen. 87 Schüler sind in diesem Projekt integriert.

 Was anfänglich ein reines Gemeinschaftsprojekt war, hat sich inzwischen ausgeweitet. So können Bauernfamilien ihren sehr bescheidenen Haushalt etwas im Gleichgewicht halten.

Die Bauern besitzen ihr eigenes Land und bewahren so die Würde der Selbständigkeit und Unabhängigkeit. In einem Zeitraum von 15 Jahren hoffen wir, das Niveau der Lebensqualität im materiellen Bereich soweit anzuheben, dass alle eine würdige Wohnung, ausreichend Nahrung, sowie Zugang zur Bildung, die höhere eingeschlossen, haben. Auch sollen alle Zugang zu einem anständigen Gesundheitswesen und einer bescheidenen Rente haben.

Überzeugt, dass das Leben auf dem Land eine menschlich ganzheitlichere Entwicklung erleichtert, sind wie sehr bemüht, die ständig Migration zu grossen Städten und ins Ausland bremsen zu helfen.

 

Gesucht: Solidarischer Markt - Fairtrade

Wir suchen Partner, welche sich an eine Kundschaft wenden, die sich der grossen sozialen Probleme in der südlichen Hemisfäre bewusst sind. Wir möchten unsere Produkte an Kunden verkaufen, die hochwertige Erzeugnisse wünschen und gleichzeitig bereit sind, einen fairen Preis zu bezahlen.  

Träger des Unternehmens

Bis anhin ist die Pfarrei Colonche – das heisst der verantwortliche Pfarrer Padre Bertram Wick – Träger und Organisator des Projektes. Sobald das Unternehmen auf festen Beinen steht, soll eine Genossenschaft gegründet werden, welche auf partnerschaftlicher Ebene und Selbstbestimmungsprinzipien aufgebaut sein soll. Doch wird dies erst möglich sein, wenn die Basis geschaffen ist und den Mitgliedern eine langjährige Bildung und Formung gegeben werden kann.

 Die Pfarrei, welche im Verlauf der letzten 10 Jahre rund eine Million Dollar in verschiedenste Werke – Mittelschule, Kirchenbauten, Strassenbau, Staudeiche, Landwirtschaftsprojekte (Mais), 120 Häuser wurden gebaut, ca. 400 Stipendien bezahlt, ein Projekt für 140 Witwen mit punktuellen Hilfen, medizinische Nothilfe etc. – investiert hat, versucht nun durch Arbeitsbeschaffungsprojekte wie das Aloevera und Opuntiaprojekt, zur Selbstfinanzierung zu gelangen.

 

Gesucht: Investoren

 Da wir uns noch ganz am Beginn unseres Unternehmens befinden, suchen wir Kapital, um mehr Land bebauen und damit mehr Familien beschäftigen zu können. Wir suchen Kapital in der Höhe von US$ 500’000. 40 % für den Anbau und 60 % für die geplante Fabrik, - Abpackerei. Zins: 6 % jährlich; Laufzeit des Kredits: 10 Jahre. Garantie: Die Fabrik selbst und 50 ha Anbauland.

 Im September 1994 ernannte der Erzbischof von Guayaquil Pater Bertram Wick, einen Schweizerpriester, zum Pfarrer von Colonche. In den folgenden Jahren suchte der Priester aufgrund eigener Experimente nach den geeignetsten Pflanzen für den Anbau. Er machte Versuche mit Gemüse und Früchten, wie Papaya, Trauben, Maracuya, Ananas etc. Die erfolgversprechendsten allerdings waren Aloe vera und Opuntia.

 

Coloncheline - ein teures Kind auf dem Fairtrademarktplatz

Im Jahre 2003 wurde mit Hilfe von Freunden der Verein Coloncheline, mit Sitz in Widnau, Schweiz, gegründet mit dem Ziel, die Aloe aus Colonche zu hochwertigen Kosmetika zu verarbeiten.  In der Zwischenzeit hat Coloncheline bereits einen beachtlichen Marktanteil erobert – und dies ohne kostspielige Werbung – und vertreibt 17 kosmetische Artikel, sowie naturreinen Aloevera-saft.

Coloncheline ist bereits in drei Ländern erhältlich: Schweiz, Deutschland und Österreich.

Dank grossherziger Mitarbeiter, allen voran meine Schwester Bernadette und Schwager Georg Bucher, des Graphikers Charles Breitenmoser, des Juristen Dr. Beat Graf und des Buchhalters Peter Sieber – welche unentgeltlich ihre wertvollen Dienste leisten, kann dieses Unternehmen bald beachtliche Beiträge an unsere Pfarrei vermitteln.

Dr. Peter Künzler entwickelt die Produkte zu einem bescheidenen Preis und die Unternehmen Opitz und Biokosma produzieren zu Fairtradepreisen Qualitätsprodukte nach den höchsten Standards auf technischer Ebene.

                                                 

                                  

 

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Ein Teil der Stiftung Santa Maria del Fiat

 Pater Bertram Wick ist Mitglied der Stiftung, die ihren Sitz in Manglaralto, im Norden der Halbinsel hat.

 

                            Pfarrhaus von Padre Bertram

 

 www.fsmfiat-ecuador.org


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wickenzler@porta.net